Heftiger Wintersturm
Warnung vor „absolut tödlicher Kälte“ in New York
Millionen US-Amerikaner wappnen sich für einen Wintersturm mit Schnee und Eis zum Wochenende. Durch den starken Wind werden die frostigen Temperaturen noch schwerer zu ertragen sein. In New York könne die Kälte „absolut tödlich“ sein, wurde gewarnt. In ein Dutzend Staaten wurde der Notstand ausgerufen.
Die Maßnahme gelte ganz oder teilweise für Texas, Georgia, South Carolina, North Carolina, Virginia, Maryland, Louisiana, Arkansas, Tennessee, Alabama, Mississippi und Missouri, berichteten US-Medien. Bis Sonntag soll der Wintersturm die Ostküste der Vereinigten Staaten erreicht haben.
New Yorks Gouverneurin Kathy Hochul warnte, die erwartete Kälte könne „absolut tödlich“ sein. In Teilen von Minnesota und North Dakota könnten die Temperaturen laut Wetterdienst auf minus 45 Grad Celsius (minus 50 Grad Fahrenheit) fallen.
Für rund 160 Millionen Einwohner gelten Wetterwarnungen oder besondere Hinweise – das sind mehr als ein Drittel aller Einwohner der Vereinigten Staaten. Die Behörden riefen die Menschen auf, ihre Wohnungen möglichst nicht zu verlassen und das Auto stehenzulassen.
Es soll sich um einen der größten Stürme der vergangenen Jahre handeln, schrieb die „Washington Post“ zu den Wetterwarnungen, die auch die Städte New York und Washington betreffen.
Flüge abgesagt, Stromausfälle befürchtet
Fluggesellschaften hätten vorsorglich bereits Hunderte Verbindungen abgesagt, hieß es in Medienberichten. Den Passagieren werde angeboten, kostenlos umzubuchen. Sicherheitshalber hätten auch zahlreiche Schulen für Freitag den Unterricht abgesagt.
Befürchtet wird auch, dass es zu massiven Stromausfällen kommt, etwa durch umknickende Bäume oder weil die oberirdischen Leitungen durch das Gewicht von Blitzeis brechen könnten.
Aus dem Bundesstaat New York wurden bereits gewaltige Schneeflocken gemeldet:
Warnung vor Reisen, Haustiere schützen
Der Nationale Wetterdienst warnte am Donnerstag vor Glätte auf den Straßen und gefährlichen Reisebedingungen. Durch die Kombination aus Schneefall und Wind könnte auf den Straßen die Sicht demnach stark eingeschränkt sein. Bäume könnten umknicken, es könnte auch zu Stromausfällen kommen. Auch vor Unterkühlung und Erfrierungen warnte der Wetterdienst und empfahl den Amerikanern auch, Haustiere vor der Kälte zu schützen. Starker Wind wird die gefühlte Temperatur noch kälter als ohnehin erscheinen lassen, wie es weiter hieß.
Texas aktiviert Notfallmanagement
Im südlichen Bundesstaat Texas wurde das staatliche Notfallmanagement aktiviert, um bei Zwischenfällen helfen zu können, wie der dortige Gouverneur Greg Abbott ankündigte. Dabei geht es zum Beispiel um verstärkte Überwachung der Energieversorgung oder um Beräumung von Straßen im Notfall.










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