Wieder einmal treffen sich in Davos, in den Schweizer Alpen, mehr als 60 Staats- und Regierungschefs, Vertreter internationaler Organisationen und Firmenchefs großer Konzerne, um über die Verteilung von Macht und Geld zu reden. Die Anreise erfolgt „standesgemäß“ mit Privatfliegern, Sonderflügen und Hubschraubern, wobei das Thema CO₂ völlig egal ist. Dazu kommen Kosten für Sicherheit in Millionenhöhe. Mehr als 1000 Soldatinnen und Soldaten sowie 20 Luftfahrzeuge, elf Flächenflugzeuge und neun Hubschrauber sorgen für die Sicherheit der Veranstaltung und schützen die örtliche Bevölkerung vor Gefahren aus der Luft. Vor dem Hintergrund einer Welt unvorstellbarer Schuldenberge, in welcher Konflikte, Kriege, Klimakatastrophen und Armut zunehmen und sich Milliarden Menschen um reines Wasser und Essen sorgen, wird gleichzeitig von der Entwicklungsorganisation Oxfam aufgezeigt, dass das Vermögen der Superreichen im letzten Jahr dreimal so schnell gewachsen ist wie 2023! Im Gegensatz dazu hungern mehr als 700 Millionen Menschen, und die Zahl von Menschen, welche unter der von der Weltbank festgelegten Armutsgrenze leben, liegt bei 3,6 Milliarden! Wie die Realität zeigt, werden Reiche immer reicher, während die Zahl der Armen in der Welt von Jahr zu Jahr steigt. Wenn das Vermögen der Teilnehmer auf mehr als eine halbe Milliarde Euro geschätzt wird, stellt sich die Frage, welche Interessen von den Mächtigen beim Weltwirtschaftsforum in Davos vertreten werden?
Mag. Hans Rankl, St. Pölten
Erschienen am Do, 23.1.2025
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