Als am 26. September 2022 zwei gewaltige Explosionen gleichzeitig die zwei Pipelines Nord Stream 1 und 2 schwer beschädigten, war sich der Mainstream über den Verursacher sehr schnell einig. Obwohl jeder Klardenkende keinen Sinn darin sehen konnte, warum Präsident Putin seine eigene Geldquelle zerstören sollte, hielt sich das Gerücht einer russischen Sabotageaktion hartnäckig, und damit war auch der Schuldtragende an den explodierenden Energiepreisen in Europa gefunden. Nun berichtet die „Krone“, vermutlich als einziges Medium, in einem kleinen Artikel über das Ergebnis von Untersuchungen zum Anschlag in der Ostsee. Deutsche Ermittler hätten keine Belege gefunden, dass Russland hinter den Explosionen an den Pipelines Nord Stream 1 und 2 stecken würde, so Generalbundesanwalt Peter Frank. In Zeiten, da die Geheimdienste mit Spionagesatelliten die kleinsten Bewegungen feindlicher Militärs auf dem gesamten Erdball überwachen, bleibt für mich nur eine Frage offen: Na, wer war’s dann?
Alexander Neumann, Grünbach am Schneeberg
Erschienen am Mi, 8.2.2023
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