Inzwischen vergeht kein Tag mehr, an dem nicht alle Medien und Meinungsforscher orakeln, das Wahlergebnis der BP-Wahl steht bereits fest. Dabei reichen die Kommentare über die „Mitbewerber“ – Kandidat gibt es ja eh nur einen – von unfähig bis lächerlich. Aber Meinungsumfragen sind bekanntlich meist nicht das Papier wert, auf dem sie geschrieben sind. Dennoch werden Umfrageergebnisse emsig unter das Volk gebracht (und bezahlt). Zwar würde niemand ständig zum gleichen Bäcker gehen, wenn er aus Erfahrung weiß, dass er dort nur alte Semmeln bekommt, aber bei den Meinungsforschungsinstituten ist es anders. Man weiß zwar, dass ihre „Ware“ wertlos ist, dennoch geht man immer wieder hin und kauft Unbrauchbares. Der Unterschied zum besagten Bäcker zeigt sich nur im Preis. Die Frage ist also, warum bezahlen vernunftbegabte Menschen dennoch Meinungsforscherinnen? Warum Parteien das tun, ist – unter Nachsicht – noch verständlich. Aber warum das Medien mit dem Anspruch auf wahrhaftige Information tun und überdies zahlenden Medienkonsumenten verpflichtet sind, ist objektiv nicht erklärbar – außer sie kaufen absichtlich ein Echo für die eigene Meinung. Der Verdacht liegt nahe, dass Medien ihre LeserInnen/ZuhörerInnen gar nicht als ihre Kunden betrachten und auf deren Bezahlung gar nicht angewiesen sind. Vielmehr geht es darum, eine bestimmte Meinung zur Wahrheit werden zu lassen. Folgerichtig kursiert das „Gerücht“, Meinungsforscher wollen/sollen Meinungsmacher sein. Dafür bekommen sie mehr Geld, als eine alte Semmel wert ist.
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