Großeinsatz in Roitham bei Gmunden in Oberösterreich: Der Ausflug zum Traunfall hat für eine vierköpfige Familie aus Tschechien im Krankenhaus geendet. Die Wassersportler wurden über ein Sperrwerk gezogen. Der 46-jährige Papa schlug mit dem Kopf auf, war mehrere Minuten bewusstlos unter Wasser.
Den sonnigen Samstag nutzte eine Familie aus Tschechien für einen Ausflug zum Traunfall in Roitham. Die vierköpfige Gruppe (13, 41, 43 und 46 Jahre alt) dürfte bereits rund drei Kilometer in der Traun getaucht bzw. geschnorchelt sein, ehe sie Probleme bekam. Denn die Wassersportler sind immer näher ans Kraftwerk gekommen und durch die starke Strömung mitgezogen worden.
Im Internet und auf Hinweisschildern vor Ort wird explizit vor dieser Gefahr gewarnt: „Die Absperrungen müssen unbedingt beachtet werden, ansonsten besteht Lebensgefahr!“
Passant wählte Notruf
Ein Passant, der auf einer Brücke stand, hatte die scheinbar aussichtslose Situation der Tschechen erkannt und wählte den Notruf. Die Urlauber versuchten noch, an das Ufer zu kommen, schafften dies nicht mehr. Laut den Einsatzkräften wurden die vier Schnorchler über das Kraftwerk gespült. Dabei stieß sich der 46-jährige Vater den Kopf, wodurch er bewusstlos wurde und sich einige Minuten unter Wasser befand. Die restlichen Betroffenen konnten den Schwerverletzten aus der Traun ziehen und ans Ufer bringen.
Der älteste Tscheche musste mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Vöcklabruck geflogen werden. Die restlichen Personen – darunter auch der 13-jährige Sohn – kamen mit leichteren Blessuren davon und wurden in Spitäler nach Vöcklabruck und Bad Ischl gebracht.
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