Was macht man, wenn man in einer Produktion oder Dienstleistung nicht mehr nachkommt? Man lagert sie aus. Möglichst in Länder, wo die Leistung billiger ist. Sollten nicht unsere Politiker in Länder wie Bulgarien, Rumänien oder Georgien fahren, um dort Abkommen über die Betreuung unserer Häftlinge zu schließen? Diese Länder haben noch genug Gefängnisse, Personal und Erfahrung mit Häftlingen. Dazu kostet die Betreuung dort einen Bruchteil im Vergleich. Wenn wir ihnen 50 Euro pro Tag und Häftling bieten, ist das für sie ein gutes Geschäft. Wir bedingen uns nur aus, unangesagte Kontrollen über die Vollzähligkeit der Häftlinge durchzuführen oder Beamte an Ort und Stelle zu stationieren, um die Vollzähligkeit der Häftlinge zu überprüfen. Sicher gibt es dort kein WLAN und keine Kuschelzellen, dafür dürfen die Häftlinge, was die Resozialisierung später erleichtert, 10 Stunden am Tag arbeiten! Eine solche Vorgangsweise spricht sich in einschlägigen Kreisen schnell herum, und viele werden ihre Geschäftsfelder woanders hin verlegen. Damit erreichen wir den wichtigsten Grund der Strafen, die Abschreckung! Wenn kein Verbrechen geschieht, gibt es keine Fahndung, Festnahme, keinen Prozess, und was das Wichtigste ist, keine Opfer. Dass die Opfer auch Menschenrechte haben, die sie schützen müssten, vergessen unsere Politiker in ihren Überlegungen zu oft! So könnte man das Problem unserer Gefängnisse mit ein wenig gutem Willen schnell und kostengünstig lösen!
Hans Reichert, Wien
Erschienen am Fr, 15.7.2022
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