Schnellste im Eiskanal

GOLD! Janine Flock krönt ihre große Karriere

Olympia
14.02.2026 20:30
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Im vierten Anlauf bei Olympia hat es endlich geklappt: Janine Flock hat ihre große Skeleton-Karriere im Alter von 36 Jahren mit der Gold-Medaille bei den Winterspielen von Mailand/Cortina gekrönt! Nach den Plätzen neun in Sotschi 2014, vier in Pyeongchang 2018 und zehn in Peking 2022 ist der Grande Dame des Skeleton-Sports nun auch auf der Olympia-Bühne der totale Triumph vergönnt gewesen ... 

Die Tirolerin verwaltete dabei am Samstag ihren Vorsprung nach drei Läufen im Eiskanal von Cortina auch im finalen Run und setzte sich vor den Deutschen Susanne Kreher (+0,30 Sekunden) und Jacqueline Pfeifer (+0,44) durch. 2018 hatte Flock eine Olympia-Medaille als Führende nach drei Läufen noch um zwei Hundertstelsekunden verpasst, dies passierte ihr 2026 nicht mehr.

Aus rot-weiß-roter Sicht ist Flocks Medaille die bereits 13. bei diesen Spielen – die vierte in Gold nach den Snowboardern Benjamin Karl (Parallel-Riesentorlauf) und Alessandro Hämmerle (Cross) sowie den Ski-Rennläuferinnen Ariane Rädler/Katharina Huber in der alpinen Teamkombi. Im Skeleton-Sport war es das zweite Edelmetall für Österreich, das erste für eine Frau, 2002 in Salt Lake City gewann Martin Rettl Silber.

Flock legte mit Fortdauer jedes Laufes zu
Flock zeigte von Beginn an, dass sie die Herrin dieser Bahn ist. Die vierfache Europameisterin stellte am Freitag im ersten Lauf mit 57,22 Sekunden einen Bahnrekord auf, den ihr allerdings im zweiten Pfeifer mit 57,18 abnahm.

(Bild: GEPA)
(Bild: GEPA)
(Bild: GEPA)
(Bild: APA/HANS KLAUS TECHT)

Trotzdem reichte es zur Halbzeitführung für die ÖOC-Athletin, die im Jänner wegen einer Gehirnerschütterung den Kampf um den Gesamtweltcup aufgeben musste. Diesen hatte sich die Belgierin Kim Meylemans gesichert, die in Cortina nicht in die Medaillen-Entscheidung eingreifen konnte.

An Tag zwei legte Flock nach verhältnismäßig zögerlichem Start (22. Zeit) wie in jedem Lauf kontinuierlich zu, war bei der dritten Zwischenzeit bereits Sechste und am Ende Laufschnellste.

„Sie hat mentale Stärke gezeigt, der dritte Lauf ist der schwierigste“, sagte Teamkollege und Trainingspartner Samuel Maier, der mit Flock am Sonntag im Mix-Teambewerb antreten wird.

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