Seit 1. Februar 2009 ist Kyrill I. Patriarch von Moskau und der russisch-orthodoxen Kirche. Kyrill hat gute Kontakte zur römisch-katholischen Kirche und traf dreimal mit Papst Benedikt XVI. zusammen. Jetzt hat Brüssel auch den Moskauer Patriarchen auf die Sanktionsliste der EU gesetzt. Das Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche darf damit nicht mehr in die Europäische Union einreisen, persönliche Vermögenswerte des Patriarchen in der EU werden eingefroren. Alle, die mit Putin ein Naheverhältnis haben, werden mit Sanktionen belegt. Diese Sanktionen beruhen darauf, dass Russland einen Krieg mit der Ukraine begonnen hat. Klingt logisch. Wenn ein Land wie Russland für einen Angriffskrieg verurteilt werden soll, so wäre es doch auch logisch und gerecht, dass ein anderes Land, das gleich 40 Länder rund um die Welt angegriffen hat, ebenfalls mit solchen Sanktionen belegt wird. Keiner hat jemals von irgendwelchen Sanktionen gegen die USA gesprochen. An die EU: Jeder Krieg ist zu verurteilen! Es gibt keine „guten Kriege“, auch nicht, wenn sie von Amerika geführt werden. Bei Krieg Sanktionen – ja, aber diese sollten für jedes Land Gültigkeit haben und nicht nur für Russland. Ob es klug war, das Oberhaupt der russisch orthodoxen Kirche auf die Sanktionsliste zu setzen, wage ich zu bezweifeln!
Gerhard Forgatsch, Wien
Erschienen am Fr, 3.6.2022
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