Der Spritpreis angesichts von Krieg, Sanktionen und EU-Klimazielen!
In der letzten Zeit passt bei uns alles irgendwie zusammen: E-Autos und deren „umstrittene“ Erzeugung, Gretas „böser Blick und Demo-Geschrei“ zum Klimanotstand wurde von unseren Grünen übernommen, dann die „unvollendete“ Corona-Pandemie und jetzt noch ein Krieg vor der Haustüre (ca. 560 km Luftlinie)! Das Ergebnis ist, dass die Armen immer ärmer werden, die Mittelschicht weiter verarmt, Millionen von flüchtenden und hilfesuchenden Ukrainern auf Hilfe hoffen und auf der anderen Seite einige wenige Leute, die ständig reicher werden und alle anderen beherrschen. Im Besonderen auf die Butterseite gefallen sind coronabedingt die Pharmaindustrie und kriegsbedingt die Waffenindustrie! Ein Nutznießer der explodierenden Energiepreise ist der Finanzminister, der ja die Steuern für diese erhöhten Preise kassiert! Schon im vergangenen Jahr hat die EU-Kommission verlautbart, die klimaschädlichen CO2-Emissionen bis 2030 stärker zu senken als ursprünglich geplant. Das neue EU-Klimaziel kann – laut ÖAMTC – in dieser extremen Form erst bei einem Spritpreis von 4 Euro pro Liter erreicht werden, bei 2 Euro und etwas darüber sind wir bereits! Ab 2022 werden laut Umweltministerin Gewessler die „geächteten“ Energieträger (Öl und Gas) Jahr für Jahr weiter verteuert, damit wir auf erneuerbare Energieträger umsteigen. Was heißt das für uns? Ab Juli 2022 soll CO2 in Österreich einen Preis bekommen, die sog. „CO2-Steuer“! Die fossilen Energieträger werden jedes Jahr teurer und ab 2040 – bei uns vielleicht schon ab 2030 – gar nicht mehr zum Einsatz kommen. Man will demnach die Bevölkerung „zwingen“, auf erneuerbare Energieträger umzusteigen, also etwa E-Autos oder Wärmepumpen zu kaufen. Allerdings müssen die meisten Häuser vor dem Umstieg auf Wärmepumpen erst thermisch saniert werden! Damit ist aber noch gar nichts verbessert, denn die Alternativen zu den fossilen Energieträgern sind noch nicht gebaut oder manche noch nicht einmal „erfunden“! Alles lässt sich nämlich nicht über Fotovoltaik oder Windräder produzieren, bleiben also die noch gefährlicheren Atomkraftwerke! Die Atomlobby lacht sich schon ins Fäustchen, zumal der Atomstrom für „grün“ erklärt wurde. Oder steckt sie gar hinter dem gesamten EU-Klimapaket? Seit Beginn des Angriffskriegs Putins in der Ukraine wird die Forderung nach einem Importstopp für russisches Gas und Öl immer lauter. Das ist derzeit unmöglich, sagt unsere E-Control, denn niemand weiß, wie es danach weitergehen soll. Immerhin beziehen wir 80% unseres Gases aus Russland. Sollten wir plötzlich kein Gas bekommen, hätten wir vorläufig zwar genug zum Heizen, die Industrie würde aber leiden. Große Auswirkungen hätte es auch auf die Stromerzeugung, denn bis zu 30% werden von Gaskraftwerken erzeugt. Dazu muss man wissen, dass der Hauptlieferant Russland seine Interessen schon seit geraumer Zeit in Richtung China verlagert hat, zumal Europa durch seine Amerika-freundliche Politik für Putin immer unzuverlässiger erscheint. Nunmehr hat Putin auch noch durch den mutwillig ausgelösten Ukraine-Krieg und die nachfolgenden verstärkten EU- bzw. NATO-Sanktionen gegenüber Russland die Lieferung – vor allem von Erdgas – weiter erschwert. Wir Österreicher dürfen auch nicht mit bilateralen Verträgen rechnen, da unsere Politiker im übereifrigen EU-Gehorsam die Sanktionen gegen Russland unterschrieben haben, obwohl einem neutralen Land eine derartige Parteinahme überhaupt nicht zusteht – und dann wundern wir uns, wenn.!
Mag. Anton Bürger, per E-Mail
Erschienen am Di, 15.3.2022
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