Die lebenslangen Sperren sind eine Folge der Doping-Affäre bei den Winterspielen 2006 in Turin. Dabei wurden neben den genannten vier Aktiven auch die zum Zeitpunkt der Sanktionssetzung bereits zurückgetretenen Biathleten Wolfgang Rottmann und Wolfgang Perner lebenslang von Olympia ausgeschlossen. Die Anhörungen in den Fällen Eder, Pinter, Tauber und Diethart vor dem CAS fand Anfang November statt.
Die oberste sportliche Berufungsbehörde befand die vier Skilangläufer des Besitzes unerlaubter Methoden durch die Verwendung von Bluttransfusionsgeräten und die Komplizenschaft bei der Verletzung des Antidoping-Reglements für schuldig. Eder wurde zudem angelastet, eine verbotene Methode verwendet zu haben. Da sich daraus bei Eder, Pinter und Tauber keine Strafmilderung ergeben hat, wurden die Urteile bestätigt.
Glück für Diethart
Diethart hingegen - vor gut zwei Monaten von einem anders zusammengesetzten Tribunal als die Drei angehört - hat davon profitiert, dass er bei den Spielen 2006 später am Ort des Geschehens eingetroffen war. Es wurde angenommen, dass er keine große Rolle im damaligen Prozedere gespielt hat. Dieses hatte am 18. Februar 2006 mit einer Razzia in einem Quartier der Österreicher seinen Anfang genommen.
Etwas anders fiel die im November vom Internationalen Skiverband (FIS) ausgesprochene Sperre aus. Hier erwischte es ebenfalls Tauber und Eder, allerdings auch Diethart. Pinter hingegen wurde freigesprochen, da die Beweise gegen ihn nicht ausreichend gewesen seien.








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