
Toussaint hat in einer aufwendigen Untersuchung Weltrekorde untersucht, die seit den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit im Jahr 1896 aufgestellt wurden. „Zu Beginn der Olympischen Spiele konnten die Athleten 75 % ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit ausnutzen, jetzt liegen wir bei 99 %“, sagte der Wissenschafter der englischen Zeitung „Sunday Times“ in einem Interview. Bereits jetzt gäbe es in gewissen Disziplinen keine Verbesserungen bei Rekorden mehr: Der Weltrekord der Frauen über die 100-Meter-Distanz von Florence Griffith-Joyner (USA/1988) sei zum Beispiel seit beinahe 20 Jahren unerreicht geblieben.
Die Leistungsfähigkeit des Menschen stoße ganz einfach an ihre Grenzen, die Kurve der Rekorde sei in den letzten Jahrzehnten immer mehr abgeflacht. Zuerst werde es in der Leichtathletik keine neu aufgestellten Rekorde mehr geben, dann folgen Gewichtheben und zum Schluss technisch anspruchsvollere Sportarten wie Schwimmen und Rudern.









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