Sabatinas Lebensgeschichte und ihre Nacktfotos schlagen in Österreich hohe Wellen: Vor Gericht hat ihr Anwalt jetzt eine einstweilige Verfügung erreicht. Die Wochenzeitschrift "News" muss mit der Zustellung, die am Freitag erfolgte, das aktuelle Heft vom Markt zurückziehen. Weitere Klagen gegen die Zeitschrift sind anhängig.
Zur Vorgeschichte: Die junge Oberösterreicherinist laut eigenen Aussagen von ihrer Familie mit dem Tod bedrohtworden, weil sie vom Islam zum Christentum konvertierte. Die Leserbrachten der 20-Jährigen höchste Sympathien entgegen.Zum Eklat kam es, als erhebliche Teile ihres Buches "Sabatina.Vom Islam zum Christentum - ein Todesurteil!" in einer Wochenzeitschriftin Frage gestellt und Aktfotos gegen den Willen der 20-Jährigenveröffentlicht wurden.
"Schöner Zwischensieg" Sabatinas Verleger Josef Kleindienst spricht im Krone.at-Interviewvon einem "schönen Zwischensieg": "Man hat Sabatinas Persönlichkeitsrechteund ihre Intimsphäre sehr stark verletzt. Zum Glückhaben die Gerichte schnell reagiert", so Kleindienst.
Kleindienst betonte, dass mit keiner Frau so umgegangenwerden dürfe und schon gar nicht mit einer 20-Jährigen,die von ihrer Familie mit dem Tod bedroht werde. Auf besagte Zeitschriftrolle nun eine Klagewelle zu, fügte Kleindienst hinzu.
Nächsten Donnerstag findet in Linz eine Pressekonferenzstatt. Sabatinas Eltern wollen sich zur Sache äußern.
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