30.05.2007 11:16 |

Urteil in 3 Monaten

Polster darf noch immer nicht ins Horr-Stadion

Der Prozess zwischen Fußballlegende Toni Polster und seinem früheren Brötchengeber Austria Wien zieht sich weiter in die Länge. Die Veilchen hatten Polster Verschwörungsabsichten gegen Goldesel Frank Stronach vorgeworfen und ihm für das Horr-Stadion ein Hausverbot erteilt. Bei der Verhandlung am Dienstag vor dem Landesgericht für Zivilrechtssachen in Wien wurde nur beschlossen, dass in rund drei Wochen ein Urteil gefällt und dieses schriftlich zugestellt wird.

Die Verhandlung über das Hausverbot war schon zuvor je einmal verschoben bzw. vertagt worden. Am Dienstag sagten mit Polsters Berater Skender Fani und Frank Stronachs Magna-Vertreter Ernst Neumann zwei neue Zeugen aus.

Bezüglich des "verschwörerischen Treffens", an dem neben Polster auch Fani, Herbert Prohaska und Austria-Manager Markus Kraetschmer teilnahmen, sei laut Polsters Anwalt Ernst Ploil weder etwas Konkretes besprochen noch beschlossen worden. Der Jurist sprach in diesem Zusammenhang von einem "völlig absurden Hirngespinst". Sowohl Polster als auch Prohaska hätten damals sofort klargestellt, sich an keinerlei gegen Stronach gerichteten Handlungen beteiligen zu wollen.

Ein rasches Ende des leidigen Prozesses scheint nicht in Sicht, denn beide Parteien wollen nach dem Urteil in Berufung gehen...

Montag, 14. Juni 2021
Wetter Symbol

Sportwetten