14.05.2003 11:25 |

¿Order a theft"

Gemälde für daheim - dein persönlicher Kunstraub:

So einfach war es noch nie, an ein unbezahlbares Kunstwerk zu kommen! Man besteige das Baugerüst am Kunsthistorischen Museum, schlage ein Fenster ein, betrete den Raum, gehe zur Vitrine, greife sich die „Saliera“ und verlasse den gastfreundlichen Ort auf dem gleichen Weg, wie man gekommen ist. Nur eben um 50 Millionen Euro reicher. Wem das zu nervig ist, weil das Wachpersonal so lange braucht, um die Alarmanlage, die man ausgelöst hat abzuschalten, der hat jetzt noch eine andere Möglichkeit, ein berühmtes Kunstwerk in seinem Wohnzimmer zu bewundern.
Wenn du ein echtes Kunstwerk zu Hause habenmöchtest, musst du dich natürlich schon auf den Wegins Museum machen und es dir holen. Aber eigentlich reicht esja, deinen Freunden per Foto zu beweisen, dass du das Werk besitzt- auch wenn du es gar nicht hast. Dabei hilft dir die Websitewww.order-a-theft.de. Auf dieser deutschen Homepage bietetein Service an, bei dem die Bilder gestohlener und verschollenerKunstwerke in die eigenen Wohnzimmerfotos retuschiert werden.Du musst nur ein Foto deines Zimmers einschicken, dann wird dasgewählte Werk gratis eingefügt. Dann kannst du dir deinPrivatmuseum im Internet anschauen oder gegen Bezahlung ausdrucken.
 
Der Kunstkatalog
Folgende Gemälde stehen auf der order-a-heft-Websiteunter Anderen zur Auswahl:
 
-Arnold Böcklins "Toteninsel III", gestohlen1945 aus der Nationalgalerie Berlin,
-Edvard Munchs "Portraitstudie", gestohlen 1993 aus der NationalgalerieOslo,
-Caspar David Friedrichs "Landschaft mit dem Regenbogen",gestohlen 1945 aus der staatlichen Kunstsammlung Weimar
-Max Pechsteins "Junges Mädchen", gestohlen am 21. April2002 aus dem Brücke-Museum, Berlin.
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