04.02.2007 21:57 |

Erneut siegreich

Björndalen holt auch Gold in Biathlon-Verfolgung

Der norwegische Ausnahme-Biathlet Ole-Einar Björndalen hat bei der Biathlon-WM in Antholz (Italien) mit dem Sieg in der Verfolgung am Sonntag den bereits neunten Titel seiner Karriere geholt. Einen Tag nach seinem Erfolg im 10-km-Sprint setzte sich der Favorit auch über 12,5 km durch, Björndalen siegte klar vor dem Russen Maxim Tschudow sowie dem Franzosen Vincent Defrasne.

Enttäuschend erneut das ÖSV-Team. Als bester Österreicher belegte Christoph Sumann den 15. Platz, Fritz Pinter landete auf Rang 21, Daniel Mesotitsch (35.) und Ludwig Gredler (41.) kamen nicht in die Top-30 und blieben daher auch ohne Weltcup-Punkte.

Björndalen siegte auch im 10-km-Sprint
Björndalen kam am Samstag in seinem zehnten Biathlon-Saisonrennen schon zum achten Sieg und holte sich vom Deutschen Michael Greis (19.) die Weltcupführung zurück. An eine Wiederholung der vier Titel von 2005 wagt der Wahl-Osttiroler freilich nicht zu denken. "Hochfilzen wird sicher schwierig zu kopieren sein, ich bin froh, dass es jetzt einmal im Sprint geklappt hat. Denn auf der letzten Runde war ich schon etwas müde", meinte er.

Dass der Superstar läuferisch nicht ganz seine sonstige Überlegenheit ausspielte, lag am zweiten, kommenden Großereignis. Bei den Nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Sapporo wird der Norsker über 15 km Skating zu den Gegnern von Christian Hoffmann, Vincent Vittoz und Co. zählen.

Ratlosigkeit bei den Österreichern
Bei den Österreichern herrschte am Samstag hingegen ob ihrer Schwäche in der Loipe Ratlosigkeit. Der als Doppelsieger von Pokljuka mit Vorschusslorbeeren angereiste Christoph Sumann sprach nach Rang 30 (+1:42,9/2) von einem Debakel. Der 31-Jährige begann in der liegenden Position mit dem erhofften "Nuller", doch stehend verfehlte er zwei Scheiben.

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