20.12.2017 18:23 |

Starke Standorte

RHI-Pfeile zeigen nach oben

Solche Meldungen hört man gerade vor Weihnachten gerne: Die RHI will nach der Fusion mit dem brasilianischen Magnesita-Konzern die steirischen Standorte stärken und sucht neue Fachkräfte (wir berichteten). In den betroffenen Gemeinden ist man erleichtert, als Arbeitgeber ist die RHI von enormer Bedeutung.

"Es ist schön und wichtig zu hören, dass die Produktion steigt", freut sich Jochen Jance, Bürgermeister von St. Barbara. In seiner Gemeinde steht das Veitscher Werk der RHI mit mehr als 200 Mitarbeitern. Dieses wird laut dem Unternehmen "bis an die Grenzen der Produktionskapazität ausgelastet werden". Auch das Thema Digitalisierung wird in der Veitsch verstärkt vorangetrieben. Das hat natürlich mit der Nähe zum Forschungs- und Entwicklungszentrum in Leoben zu tun, das in Richtung Digitalisierung ausgebaut wird. Die RHI nennt hier etwa die Bereiche Automatisierung und Big Data.

Vom Zusammenschluss mit der Magnesita profitiert auch Breitenau. Der Standort soll (ebenso wie jener im Tiroler Hochfilzen) Produktionsmengen von Magnesita übernehmen. Für Fachkundige: Dabei handelt es sich um magnesitische Feuerfestmassen zum Einsatz im Elektrolichtbogenofen in der Stahlindustrie. Und zuletzt wäre da noch das Werk in Trieben: Bis Ende 2018 wird eine Produktlinie aus Brasilien in die Obersteiermark transferiert, die ersten Schritte erfolgen schon im Frühjahr. Erfreut ist natürlich Bürgermeister Helmut Schöttl: "Das ist wichtig für Trieben und darüber hinaus. Viele Arbeitnehmer kommen ja aus umliegenden Gemeinden und aus dem Bezirk Leoben."

Weltweit baut RHI-Magnesita bis 2019 übrigens etwa 750 Mitarbeiter ab und schließt zwei bis drei kleinere Standorte. Für Österreich gibt es hingegen eine Standort-Garantie bis 2020.

Jakob Traby, Kronen Zeitung

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