Fr, 26. April 2019
16.12.2017 20:24

Spendenaufruf

Schimmel und Krebs: Diese Familie braucht Hilfe

Bis vor zehn Jahren war die Welt dieser steirischen Familie eigentlich halbwegs in Ordnung. Aber dann kam’s knüppeldick: Der Vater starb fast nach Blutvergiftung und Schlaganfall, der Sohn musste mit Diagnose Krebs monatelang ins Spital und konnte nicht mehr im Elternhaus wohnen, weil dort der Schimmel wuchert.

Wenn’s läuft, dann läuft’s, sagt man gern - aber umgekehrt "funktioniert" das leider auch. Wenn die Abwärtsspirale sich zu drehen anfängt, dann kann das schwindelerregend schnell gehen, ohne dass jemand die Reset-Taste findet.

So ist es bei dieser steirischen Familie. Es ist gar nicht so viele Jahre her, da hätte man auf die Frage, wie es geht, ein "Gut" gehört. Das Einkommen war zwar nicht riesig, die Ansprüche waren es aber auch nicht, große Sprünge konnte man nicht machen, es ging sich aber alles irgendwie aus.

Schimmelflecken im alten Haus
Schon den Kindern wurde beigebracht, dass man erst spart und dann Geld ausgibt, "das war immer unser Credo", sagt die Mutter. Keinen Kredit aufnehmen, nur ausgeben, was man vorher verdient hat. Deshalb waren erst die Kühe dran, denen es schließlich gut gehen sollte, sie bringen ja auch das Milchgeld ein. Also hat die Familie zuerst den Stall umgebaut - das Wohnhaus sollte danach dran sein. Aus dem 17. Jahrhundert stammt es zum Teil, unterkellert ist nichts, da kriecht die Feuchtigkeit dann schon hoch. Geheizt wird über einen uralten Tischherd. Schimmelflecken im Haus zeugen davon, man riecht ihn direkt. Man wollte das eh dringend angehen, gleich nach dem Stall. Aber: Dieses "Danach", das gab es so nicht mehr. Der Plan ging nicht auf. Das Schicksal durchkreuzte ihn.

Nur ein Prozent Überlebenschance
Mit dem Vater fing es an. Ihm ging es plötzlich "nicht so gut", er schwitzte ganz arg, ihm war schwindlig. Grippe, sagte der Arzt. Als der Familienvater aber dann schon mehr "drüben als da" war, bestand die Gattin darauf, mit ihm ins Krankenhaus zu fahren.

Fazit: Er hatte eine Blutvergiftung, die Leber hatte schon versagt, die Niere! Eine Notoperation, acht Stunden lang, am offenen Herzen rettete ihn; das Herz war schon doppelt so groß wie ein normales! "Ein Prozent Überlebenschance haben ihm die Ärzte gegeben", sagt die Frau erschüttert.

Dieses eine Prozent hat der Kämpfer genutzt. Drei Wochen im Tiefschlaf, drei Monate im Spital, sechs auf Reha, vier Jahre, bis er überhaupt wieder ein bissl was tun konnte - das sind lange, das sind harte Zeiten. Schnell müde ist er heute, kraftlos, das Arbeiten geht nicht annäherend so wie einst. Und im letzten Jahr hatte er dann noch einen Schlaganfall…

Der Sohn erkrankte an Krebs
2017 kam die nächste Keule. Harmlos fing es an, der Sohn fühlte nur so ein "Stechen hinter den Rippen", das aber immer schlimmer wurde. Röntgen, Ultraschall, Diagnose: Drüsenkrebs. Chemotherapie, alle Haare weg, monatelanges Leiden. Im Elternhaus konnte er nicht mehr wohnen, denn der Schimmel wäre Gift für ihn gewesen.

Jetzt muss man sich bei der Wirtschaft auf Hilfe von außen verlassen, die teilweise viel kostet. Der Schimmel gehört endlich weg! Und ganz dringend nötig wäre eine neue Heizung… Jeden kann es treffenLeider zeigt das auch nur zu gut: Jeden von uns kann ein Schicksalsschlag treffen, aus heiterem Himmel - und uns aus der Bahn werfen! Wir können aber helfen, zu Weihnachten und auch nachhaltig - wenn die "Krone"-Familie den "Reset"-Knopf drückt: Konto: AT 072081502500718404, KW: "Weihnachtsaktion".

Christa Blümel und Claudia Fulterer, Kronen Zeitung

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