Mo, 17. Dezember 2018

Einsatz in Salzburg

28.11.2017 07:27

Feueralarm: Helfer an falsche Adresse geschickt

Das hätte katastrophal enden können: Nachdem es am Montag Brandalarm in einem Wohnblock in Salzburg gab, wurde die Feuerwehr zuerst an die falsche Adresse geschickt. Inzwischen retteten zwei Polizisten eine verletzte Frau aus den Flammen. Acht weitere Personen wurden von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht.

Wohnungsbrand in der Franz-Josef-Straße - diese Alarmierung ging um 9.30 Uhr bei der Salzburger Feuerwehr ein. Sofort rückten 24 Mann von der Berufs- und zehn Mann von der Freiwilligen Feuerwehr in das Andräviertel aus.

In Wirklichkeit brannte es aber in Salzburg-Süd, in einem Wohnblock in der Franz-Wallack-Straße. Der erste Anrufer war in Panik und hatte sich geirrt.

Mieterin völlig entkräftet
Zwei Polizisten waren als Erste vor Ort. Aus dem ganzen Gebäude drang bereits dichter Rauch. Die Beamten erkannten, dass das Feuer von einer Wohnung im Erdgeschoß ausgeht. Sie klopften dort an, die Mieterin war bereits völlig entkräftet. Den Polizisten gelang es, sie ins Freie zu bringen. Trotzdem erlitt die Frau schwere Verletzungen.

"Als wir dann rasch dort waren, standen die Bewohner der drei Obergeschoße schon an den Fenstern und warteten verzweifelt auf Hilfe", schildert Berufsfeuerwehrchef Reinhold Ortler.

Erdgeschoßwohnung komplett zerstört
Mit je einer Drehleiter an beiden Seiten des Wohnblocks wurden die acht Menschen in Sicherheit gebracht. "Das waren dramatische Szenen. Die Leute hatten Angst. Aus dem Fenster in den Korb der Drehleiter zu klettern ist sicherlich eine Herausforderung."

Eine Frau erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung. Die Erdgeschoßwohnung ist komplett zerstört.

Manuela Kappes, Kronen Zeitung

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