22.12.2006 19:05 |

Sturm auf Geschäfte

Christkind fliegt auf Elektronik und Spielzeug

Das Christkind wird heuer ganz schön schleppen müssen - und eine große Brieftasche haben: Flachbild-Fernseher, Digitalkameras oder Navigationsgeräte gehen besser als im Vorjahr, aber auch die Klassiker Spielwaren, Parfüms und (Silber-)Schmuck dürften doch noch für ein gutes Weihnachtsgeschäft sorgen.

Zusammen mit dem Buchhandel zählen diese Branchen jedenfalls schon jetzt zu den Gewinnern im Kampf ums Weihnachtsbudget. Und die Trafikanten freuen sich über gute Verkäufe bei Lotto, Rubbellos & Co. Weil es endlich kälter geworden ist und mit etwas frischem Schnee sogar die Pisten wieder locken, atmen auch der Sportartikel- und Bekleidungshandel auf. Sie lagen bis zum vorigen Samstag weit hinter den Erwartungen, sollten aber im "Endspurt" doch noch aufholen können.

Spielwaren boomen
Auf keinen Fall leer ausgehen werden die Kinder: Spielwaren sind mit vier Prozent Umsatzplus Geschenke-Spitzenreiter. Spielkonsolen, Lerncomputer, Lego oder Brettspiele werden unter vielen Weihnachtsbäumen liegen. Jugendliche sowie Verwandte werden hingegen zunehmend mit Gutscheinen bedacht - zur Freude der Händler, denn dadurch setzt sich ihr Weihnachtsgeschäft noch im Jänner fort, wenn die Bons in Ware "umgetauscht" werden.

In Summe wird jeder von uns im Schnitt 350 Euro für seine Lieben lockermachen. Der Gesamtumsatz dürfte 1,4 Milliarden erreichen, was knapp zwei Prozent mehr als im Vorjahr wäre, aber nicht ganz das Rekordjahr 2001 erreicht. Damals gaben wir 15 Millionen mehr aus.

Bild: Martin Jöchl

Freitag, 14. Mai 2021
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