Keine Albinos

Ranger filmt in Kenia zwei schneeweiße Giraffen

Rare Aufnahmen sind einem Ranger der Tierschutzorganisation "Hirola Conservation Program", die sich für den Erhalt der Hunter-Antilope einsetzt, im Nordosten von Kenia gelungen: Er filmte zwei schneeweiße Giraffen: ein Muttertier und ein Kalb, die gemächlich durch die Steppe streiften.

Experten zufolge handelt es sich bei den schneeweißen Tieren nicht um Albinos. Das weiße Fell der beiden Giraffen rühre vielmehr von einer Genmutation her, die als Leuzismus (vom griechischen Wort für "weiß") bezeichnet wird.

Leuzismus führt dazu, dass das Fell weiß sowie die darunter liegende Haut rosa sind, weil die Haut keine Melanozyten (farbstoffbildende Zellen, Anm.) enthält. Im Gegensatz dazu sind beim Albinismus (vom lateinischen Wort "albus", das weiß bedeutet) die Zellen zwar vorhanden, aber unfähig, den Farbstoff Melanin zu bilden.

Die Ranger des "Hirola Conservation Program" hoffen, dass die beiden Giraffen wegen ihres außergewöhnlichen Aussehens nicht Trophäenjägern zum Opfer fallen.

Wilhelm Eder
Wilhelm Eder
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Montag, 28. September 2020
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