Mo, 10. Dezember 2018

Umweltsünden

06.09.2017 17:38

„48 Altlasten sind gesichert“

Mit viel Geld und großem Aufwand werden in Oberösterreich die gefährlichsten Umweltsünden der Vergangenheit entschärft. Gudrun Achleitner-Kastner leitet beim Land die Gruppe Altlasten und Verdachtsfälle. Als größtes Sanierungsprojekt Österreichs gilt das 350.000 m² große Areal der Kokerei am Gelände der Voestalpine Linz, seine Sanierung dauert 10 Jahre.

"Krone": Wie viele Altlasten sind in Oberösterreich ausgewiesen?
Gudrun Achleitner-Kastner: Bisher 79 mit unterschiedlichem Gefährdungspotenzial, die Schritt für Schritt saniert werden. Wobei mit den gefährlichsten begonnen worden ist.

"Krone": Welcher Art sind diese Altlasten?
Achleitner-Kastner: Es handelt sich beispielsweise um wilde Deponien, aufgelassene Tankstellen und ehemalige Putzereien.

"Krone": Wie schaut die bisherige Zwischenbilanz aus?
Achleitner-Kastner: 48 Altlasten sind gesichert oder saniert worden, dafür konnten auch 171,1 Millionen Euro an Bundesförderung lukriert werden.

"Krone": Was ist bei den 32 anderen Altlasten passiert?
Achleitner-Kastner: Die sind alle schon untersucht worden, bei 25 von ihnen läuft bereits die Vorbereitung oder die Umsetzung der Sanierung.

"Krone": Was sind die drei größten Sanierungsprojekte im Land?
Achleitner-Kastner: Die Kokerei Linz mit bisher 85 Millionen Euro an ausbezahlter Förderung, die Deponie der Gusswerkstraße in Steyr mit 7,5 Mio. Euro und die Deponie Freistadt mit 4,5 Mio. Euro.

"Krone": Müssen die Verursacher selbst auch etwas bezahlen?
Achleitner-Kastner: In allen drei Fällen fünf Prozent der Kosten.

Interview: Jürgen Pachner, Kronen Zeitung

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