Mi, 26. September 2018

Mitte 2018

06.09.2017 11:40

Endgültiges Aus für LKH Eisenerz

Die Schließung des LKH Eisenerz ist keine Überraschung mehr, der Zeitpunkt schon: Bereits Mitte kommenden Jahres soll es soweit sein. 72 Mitarbeiter müssen ab dann in anderen Spitälern arbeiten. Als Ersatz für das LKH dient künftig primär das neue Gesundheitszentrum, das noch weiter ausgebaut werden soll.

Am Mittwoch informierten Landesrat Christopher Drexler und Kages-Vorstand Ernst Fartek die Mitarbeiter: Im Juni 2018 soll das Krankenhaus Eisenerz, in dem im Vorjahr 1662 Patienten stationär behandelt wurden (davon nur 153 aus der Kleinregion Eisenerz selbst), Geschichte sein.

"Es herrscht Betroffenheit, viele Mitarbeiter haben jahrzehntelang hier gearbeitet, die Verbundenheit ist groß", sagt Betriebsratsvorsitzender Gernot Wallner. Die meisten Kollegen werden künftig an den Standorten Leoben und Bruck arbeiten. Wallner: "Einige haben jetzt schon eine weite Fahrtstrecke, kommen etwa aus Radmer oder St. Gallen."

Die Kages wird das Gebäude zum Verkauf ausschreiben. Zahlreiche Geräte der Lungenabteilung werden nach Leoben wandern.

"Bevölkerung hat sich noch nicht umgestellt"
Die Schließung des LKH steht fest, seitdem das zentral gelegene Gesundheitszentrum mit drei Ärzten und zwei Pflegekräften im Juni in Betrieb ging. Geöffnet hat es tagsüber von Montag bis Freitag. "Es läuft aber noch nicht optimal, die Bevölkerung hat sich noch nicht umgestellt", drängt Bürgermeisterin Christine Holzweber auf Nachbesserungen.

Jakob Traby, Kronen Zeitung

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