28.11.2006 19:34 |

Schnee-Probleme

Kein Training in Beaver Creek wegen Neuschnee

Was Europa derzeit am meisten vermisst, hat am Dienstag zur Absage des ersten Abfahrtstrainings für die Herren-Weltcuprennen in Beaver Creek gesorgt. „Wir haben oben über einen halben Meter Neuschnee“, begründete FIS-Renndirektor Günter Hujara die Absage in Colorado, wo von Donnerstag bis Sonntag eine Super-Kombination, eine Abfahrt, ein Riesentorlauf und ein Slalom stattfinden sollen.

„Sollen“ deshalb, weil nun das kommende Weltcup-Programm weiter durcheinander gewirbelt werden könnte. Während der ganze Weltcup-Tross seit Tagen der (Mittwoch-)Entscheidung bezüglich der Rennen in Val d'Isere entgegenfiebert und in Europa das kostbare Weiß schmerzlich vermisst wird, versinken wie vergangene Woche in Lake Louise/Kanada nun auch die Rocky Mountains südlicher in Colorado im Schnee.

Einmal zu viel, einmal zu wenig
Sollte also auch am Mittwoch in Beaver Creek tatsächlich nicht trainiert werden können, ist auch die dortige Super-Kombination vorerst „gestorben“. Denn dann wird am Donnerstag trainiert und die Abfahrt hat absoluten Vorrang. Damit könnte am Mittwoch der kuriose Fall eintreten, dass die Rennen in Val d'Isere (Abfahrt/Super-Kombi) wegen zu wenig und jenes in Beaver Creek wegen zu viel Schnees abgesagt und verschoben werden muss.

Beaver Creek bietet bessere Aussichten
Sollten also nach Super-Kombi und Abfahrt der Damen in St. Moritz auch die Herren-Rennen in Frankreich abgesagt und tatsächlich kommende Woche in den USA nachgeholt werden, winkt ein umfangreiches Zusatz-Programm in Aspen oder Beaver Creek. Zumindest in Beaver Creek tat man aber alles, um das bestehende Programm zu sichern. Und die Aussichten waren nicht so schlecht. Es soll zwar bis Mittwoch weiterschneien, dafür dann aber klirrende Kälte und Sonnenschein im WM-Ort von 1999 vorherrschen. Das klang eher nach perfekten Rennbedingungen.

Montag, 14. Juni 2021
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