Fall für den Notarzt
Neue Zwischenfall mit Stephanies Peiniger
Ausland
12.11.2006 19:23
Stephanie-Peiniger Mario M. hat die Justizbehörden in Dresden am Samstagabend erneut in Aufregung versetzt. Gegen 18.45 Uhr entdeckte ein Gefängniswärter M. in seiner Zelle mit "hochrotem Kopf", wie der Sprecher des Justizministeriums in Dresden, Martin Marx, am Sonntag sagte. Ein Notarzt ist gerufen worden, der eine Hyperventilation (beschleunigte Atmung) festgestellte, die M. vermutlich selbst herbeigeführt hat. Hinweise auf eine Verletzung oder Medikamentenmissbrauch habe der Notarzt nicht erkennen können.
Berichte, dass M. in seiner Zelle randaliert habe, wies der Sprecher des Justizministeriums zurück. Auch von einem Selbstmordversuch könne man nicht sprechen. Stephanies Rechtsanwalt Thomas Kämmer forderte unterdessen in einem Interview mit dem Fernsehsender N24 erneut personelle Konsequenzen. "Der Leiter der Justizvollzugsanstalt muss weg."
Am Mittwoch hatte M. für einen Skandal gesorgt, als er seinen beiden Bewachern entwischte und auf das Dach des Gefängnisses kletterte. Dort harrte er rund 20 Stunden aus. Seitdem gelten verschärfte Sicherheitsmaßnahmen für M. So wird er jede Stunde von einem Gefängniswärter in seiner Zelle aufgesucht. Zudem wurde ihm der Hofgang gestrichen.
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