27.04.2017 15:13 |

Interalpin 2017

Neue Lawinen-Notfall-Weste für Einsatzkräfte

Bergretter aufgepasst! Mit der Lawinen-Notfall-Weste (IPA Vest), einer Mischung aus Rucksack und Weste, sorgte am Donnerstag der Hersteller Helly Hansen auf der Interalpin für Aufsehen. Die Neuheit ist ein rasch zu lösendes Fach am Rücken. Und der Seilbahnhersteller Doppelmayr verlängerte die Kooperation mit dem ÖOC.

Am Stand von Helly Hansen begutachteten zahlreiche Bergretter aus Tirol die neue Lawinen-Notfall-Weste. Die 18-Liter-Gepäckstasche bietet ausreichend Platz für die notwendige Lawinenausrüstung. "Eine absolute Neuheit an der Weste ist das patentierte, in Sekundenschnelle zu lösende Fach ,Gear Casette’ auf der Rückseite. In Notsituationen ermöglicht es einen einfachen und raschen Zugriff auf Seil, faltbare Schaufel und Sonden", erklärte Andreas Larson, Category Manager Professional Services Europe.

Schnallen für Sprengstoffbeutel an den Schultern

Außerdem verhindere eine optimale Gewichtsverlagerung auf Rumpf und Hüfte Rücken- sowie Nackenschmerzen - und zwar auch im befüllten Zustand. Auch über Gurte für die Befestigung von Karabinern und Schnallen auf der Schulter für Sprengstoffbeutel verfüge die atmungsaktive, wasserdichte Notfall-Weste. "Dieses Produkt wurde in enger Zusammenarbeit mit Bergführerverbänden entwickelt und eignet sich somit für jene, die unter langanhaltenden, körperlichen Belastungen und harschen Bedingungen in den Bergen im Einsatz sind", sagte Larson.

Vertragsverlängerung: Doppelmayr und ÖOC

Am Stand des Seilbahnherstellers Doppelmayr versammelte sich hingegen die oberste Riege des Österreichischen Olympischen Comités (ÖOC). "Wir haben den bereits seit vier Jahren bestehenden Kooperationsvertrag mit dem Comité gerade eben verlängert", klärte Vorstandsvorsitzender Michael Doppelmayr auf. Das bedeutet, dass - wie schon in Sotschi - auch bei den Winterspielen 2018 im koreanischen Pyeongchang 22 Seilbahnen des Herstellers im Einsatz sein werden. "Und auch die Planungen für die Winterspiele 2022 in Peking laufen auf Hochtouren", verriet Doppelmayr.

Jasmin Steiner, Kronen Zeitung

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