18.04.2017 15:35 |

Keine Konsequenzen:

Fast keiner hielt sich an Osterfeuer-Verbot

Das Osterwochenende ist vorbei - doch in einigen Gemeinden ist der Ärger geblieben: Während sie wegen des Verbotes auf ein Osterfeuer verzichten mussten, haben andere sehr wohl ihre Haufen angezündet. Und sie kommen offenbar ohne Konsequenzen davon. In Klagenfurt wird am Samstag die Feuer-Party nachgeholt.

Besonders krass war die Lage am Samstag im Raum Klagenfurt: Während in der Schleppekurve das große Osterfeuer abgesagt werden musste, wurde im benachbarten Moosburg "gezündelt". "Bei uns brannten fast 200 Haufen", bestätigt Bürgermeister Herbert Gaggl, der das Verbot aufheben ließ. "Da es vorher geregnet hatte, war die Gefahr überschaubar. Man muss ja nicht immer alles verbieten."

In Klagenfurt hingegen sieht man sich im Verbot bestätigt. "Es ist klar, dass es unterschiedliche Meinungen gibt, aber irgendwann muss man eine Entscheidung treffen", sagt Gottfried Strieder, Kommandant der Berufsfeuerwehr und verweist auf den Wiesenbrand, der sich - wie berichtet - im Metnitztal abgespielt hat. Strieder: "Da sieht man, dass die Trockenheit doch gegeben war."

Kontrollen dürfte es aber in ganz Kärnten kaum gegeben haben. Auch von Anzeigen ist bei der Landespolizeidirektion nichts bekannt.

In der Schleppekurve soll nun am Samstag das große Feuer nachgeholt werden, da das Verbot nach dem jüngsten Regen wohl aufgehoben werden dürfte...

Christian Rosenzopf, Kärntner Krone

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