Renaturierungsgesetz

Kärntner Forstbetriebe fordern mehr Mitsprache

Kärnten
04.05.2024 10:00

Kärntens Land- und Forstbetriebe sind über das geplante Renaturierungsgesetz der EU verärgert. Denn: In Österreich wächst täglich viel mehr Wald nach, als genutzt wird.

Wenig Freude mit der EU haben derzeit die Kärntner Land- und Forstbetriebe. Bei ihrer jüngsten Vollversammlung, die Christian Benger als Obmann wiedergewählt hatte, forderte dieser mehr Mitsprache. „Die EU unterscheidet nicht angemessen zwischen funktionierenden Rechtsstaaten wie Österreich und anderen Ländern, die uns diese Probleme eingebrockt haben“, sagt Benger.

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Bei uns wächst täglich Wald nach, die Forstwirtschaft arbeitet vorbildlich. Doch die EU behandelt uns wie Länder, wo der Wald ausstirbt.

Christian Benger, Obmann der Land- und Forstbetriebe

Eines der strengsten Forstgesetze
Er befürchtet, dass die Brüsseler Bürokratie funktionierende heimische Forstbetriebe zu stark belasten könnte: „In Österreich wächst täglich mehr Wald nach, als genutzt wird. Unsere Forstwirtschaft ist ein Vorbild für nachhaltiges Wirtschaften. Aber das Land wird oft gleich behandelt wie südliche Länder, wo es kaum mehr Wald gibt.“

Österreich habe wie Tschechien und die Slowakei eines der strengsten Forstgesetze. „Die Betriebe wollen mitreden. Natur nutzen und Natur schützen geht nur Hand in Hand.“

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