14.04.2017 13:48 |

Messerangriff

Britin bei Karfreitagsfeiern in Jerusalem getötet

Ein palästinensischer Attentäter hat während der Karfreitagsprozession in Jerusalem eine Frau mit einem Messer lebensgefährlich verletzt. Der Mann habe die 25-jährige Studentin in der Nähe der Altstadt in der Straßenbahn angegriffen, teilten die israelische Polizei und der Rettungsdienst mit. Das Opfer erlag wenig später seinen Verletzungen.

Der Angreifer wurde festgenommen. Laut Polizei stammt der 57-jährige Täter aus Ostjerusalem. Bei ihm wird eine psychische Erkrankung vermutet.

Aktuell halten sich Tausende Pilger zu den Karfreitagsprozessionen in der Altstadt auf. Christen gedenken dabei des Todes von Jesus Christus am Kreuz. Heuer fällt nicht nur das Osterfest der westlichen Kirchen und der orthodoxen Kirchen zusammen, auch das jüdische Pessachfest wird in dieser Woche begangen. Dabei erinnern die Juden an den Auszug des Volkes Israel aus Ägypten. Das israelische Tourismusministerium erwartet in dieser Zeit 79.500 christliche und 78.500 jüdische Pilger aus dem Ausland.

Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen zu Ostern
Seit Oktober 2015 sind bei einer Welle von Anschlägen mehr als 40 Israelis getötet worden. Mehr als 280 Palästinenser wurden in dem Zeitraum getötet, die meisten von ihnen bei Anschlägen, die sie selbst verübt hatten. Während der Osterfeiertage herrschen in der Jerusalemer Altstadt erhöhte Sicherheitsvorkehrungen.

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