06.03.2017 08:19 |

Feminismus-Kritik

Emma Watson: "Was haben T***en damit zu tun?"

Für ihr Oben-ohne-Shooting musste Emma Watson in der letzten Woche viel Kritik einstecken. Viele Fans der Schauspielerin waren erzürnt über die Tatsache, dass sie sich als Feministin bezeichnet und sich dennoch so freizügig fotografieren ließ. Jetzt reagiert die 26-Jährige auf den Shitstorm, der im Netz ausgebrochen ist.

Emma Watson ist verwirrt über die Kritik an ihren "Vanity Fair"-Fotos. Die Schauspielerin stand für das Magazin in einem offenen Häkelcape und einem weißen Spitzenrock vor der Kamera. Kritiker warfen ihr daraufhin vor, ihr feministisches Image über Bord zu werfen.

Gegenüber BBC News wehrt sich Watson nun gegen den Shitstorm im Netz: "Beim Feminismus geht es darum, Frauen die Wahl zu geben. Feminismus ist kein Stock, mit dem man andere Frauen schlägt. Es geht um Freiheit und um Befreiung. Es geht um Gleichberechtigung. Ich weiß nicht, was meine Titten damit zu tun haben. Es ist sehr verwirrend."

Erst kürzlich hatte die "Harry Potter"-Hermine zugegeben, dass Kritik auch förderlich sein kann. Die dauernde Aufmerksamkeit habe sie verändert und stärker gemacht, so die Schauspielerin laut "Bang Showbiz": "Es gibt ein Level von Kritik, das dazu gehört, wenn man Schauspielerin ist und ein öffentliches Leben führt, das erwarte ich. Aber wenn man sich zu etwas wie Feminismus äußert, dann ist das ein komplett anderes Spiel. Es hat mich wirklich stärker gemacht."

Daniela Altenweisl
Daniela Altenweisl
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