18.02.2017 19:11 |

Waggon umgekippt

Belgien: Zug in Bahnhof entgleist - ein Toter

Bei einem Zugsunglück in Belgien ist am Samstag ein Mensch gestorben, etliche weitere wurden verletzt. Bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof Leuven (deutsch: Löwen) entgleiste ein Personenzug, wie die Nachrichtenagentur Belga berichtete. 27 Menschen wurden verletzt, drei von ihnen schwer.

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Den Angaben zufolge befanden sich 84 Menschen an Bord des Zuges. Der Getötete gehörte demnach nicht dazu. Es dürfte sich dabei um einen Menschen handeln, der zum Zeitpunkt des Unfalls etwa 500 Meter vom Bahnhof der Provinzhauptstadt entfernt auf den Gleisen gestanden war.

Zug noch mit niedrigem Tempo unterwegs
Der erste Waggon des Zuges sei bei dem Unglück entgleist und auf die Seite gekippt, hieß es. Die anderen beiden Waggons blieben in der Spur. Der Zug, der auf dem Weg von Leuven in den Küstenort De Panne war, hatte den Angaben zufolge noch kein hohes Tempo aufgenommen. Ein Großteil der Passagiere konnte den Zug unverletzt verlassen, einige der Verletzten wurden in nahegelegene Krankenhäuser gebracht.

An der Unfallstelle waren Rettungskräfte im Einsatz, auch der belgische Premierminister Charles Michel und der Bürgermeister von Leuven, Louis Tobback, eilten an den Unfallort. Der Bahnverkehr wurde unterbrochen. Laut den Behörden ist die genaue Unglücksursache noch unklar. Der belgische Verkehrsminister Francois Bellot teilte mit, Ermittlungen seien aufgenommen worden.

Belgischer Premier lobt rasche Hilfe
Premier Michel sprach den Opfern und ihren Angehörigen über den Kurznachrichtendienst Twitter sein Beileid aus. Er lobte zudem das rasche Eingreifen der Rettungsdienste.

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