04.02.2017 14:21 |

Special Olympics

Steiermark will Gold in Gastfreundschaft

Die Grazer Altstadt, Ramsau mit dem mächtigen Dachstein, die Pisten von Schladming: Die Teilnehmer der Special Olympics Weltwinterspiele für mental beeinträchtigte Athleten aus 107 Nationen sollen nicht nur diese schönen Seiten der Steiermark kennenlernen. Vor den Bewerben sind sie drei Tage lang in vielen Regionen - auch außerhalb der Austragungsorte - untergebracht, das Programm nimmt jetzt Gestalt an.

Trotz Gastfreundschaft kann man ins Fettnäpfchen treten, daher ist Schweinefleisch für vier Maturantinnen der HLW Weiz an 15. März tabu: Sie laden da nämlich die Special-Olympics-Delegation aus dem Iran zum Sporteln, Kochen und Essen in ihre Schule.

Weiz ist einer von vielen "Host Towns" in der Steiermark (und darüber hinaus). Von 14. bis 16. März sind die Athleten, Betreuer und Begleiter eingeladen, Land und Leute kennenzulernen. Die Fäden laufen vielfach bei den lokalen Rotary Clubs zusammen, so auch in Weiz: "Wir planen etwa einen steirischen Abend, werden die Iraner dann auch bei den Bewerben in der Ramsau anfeuern", erzählt Präsidentin Irmgard Praßl. "Da die Delegation nicht gut englisch spricht, wird ein Flüchtling dolmetschen."

Von Oldtimer-Traktoren bis "Steirerbluat"
Die Vorbereitungen laufen überall auf Hochtouren: In Deutschlandsberg wartet zum Beispiel eine Fahrt mit Oldtimer-Traktoren auf die Costa Ricaner, in Leoben gibt es ein Floor-Ball-Match des Teams aus Trinidad und Tobago gegen eine lokale Frauen-Mannschaft, in Tieschen wird mit den Nigerianern auf den sanften Hügeln gewandert. Gleich acht Delegationen von Australien bis Oman sind in der Region Schladming-Ramsau untergebracht: Geplant sind zum Beispiel Eisstockschießen, Kutschenfahrten und ein "Steirerbluat"-Konzert.

Mehr Informationen zu den Host Towns gibt es hier.

Jakob Traby, Kronen Zeitung

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