Sa, 20. Oktober 2018

"Musste schmunzeln"

13.01.2017 13:47

Schröcksnadel-"Attacke": So reagiert Kirchgasser

Michaela Kirchgasser peilt ein rasches Renn-Comeback, wenn möglich sogar noch dieses Wochenende in Zauchensee an. Die 31-jährige ÖSV-Skirennläuferin hatte wegen akut gewordener Knieprobleme auf einen Slalomstart am Dienstag in Flachau verzichten müssen. Dass sie zu jenen "Arrivierten" gehören könnte, denen ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel kürzlich einen Rücktritt nahegelegt hatte, glaubt Kirchgasser nicht.

"Ich musste echt schmunzeln. Wir haben nämlich ein sehr gutes Verhältnis und wenn er wirklich dieser Meinung wäre, hätte er es mir ins Gesicht gesagt und nicht über die Medien. Das wäre nämlich feig, und feig ist unser Präsident ganz sicher nicht", erklärte Kirchgasser. "Ich nehme das Ganze deshalb nicht für bare Münze und gebe dem Ganzen keine Bedeutung."

Sie möchte sich nun vielmehr ganz der Vorbereitung auf die WM widmen. "Dafür muss ich aber jeden Lauf bis dahin optimal nutzen." Sie wisse, dass sie nach wie vor schnell Ski fahren könne. Bewiesen hatte die Weltranglisten-Zweite in der Kombi das zuletzt mit Platz fünf in Val d'Isere.

Ihr sei aber auch bewusst, dass es ein Leben danach gebe, versicherte die seit dem Vorjahr verheiratete Salzburgerin. "Spitzensport ist eine große Leidenschaft, aber Gesundheit ist auch wichtig. Wenn das nicht mehr in Relation stehen würde, würde ich nicht mehr weiterkämpfen."

krone Sport
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