13.09.2006 20:58 |

Straßensanierung

Alte Überführung auf der Südautobahn gesprengt

Wie am Schnürchen ist am Mittwoch die Sprengung einer Überführung auf der Südautobahn (A2) im Packabschnitt über die Bühne gegangen. Die Kaindelweg-Überführung wurde von einer Expertenfirma im Auftrag der Asfinag weggesprengt. Durch den Ausbau und die Verbreiterung der A2 war die 53 Meter lange Brücke zwischen Steinberg und dem Herzogbergtunnel zu kurz geworden.

Gegen 18 Uhr erfolgte die Sprengung. Nur etwa einen Meter von der neuen Überführung entfernt, fielen die Brückenteile rund fünf Meter tief gerade nach unten. Laut Asfinag waren zuvor 400 Sprenglöcher gebohrt und mit insgesamt 120 Kilogramm Sprengstoff gefüllt worden.

Um die Fahrbahn nicht zu beschädigen, war die Autobahn, die seit Mittwoch früh gesperrt ist und das auch bis Freitag, 18 Uhr, bleiben wird, mit einer Schutzschicht ausgestattet worden. Die gesprengten Teile wurden anschließend zerkleinert und abtransportiert. Die neue Überführung blieb unbeschädigt.

Aber nicht nur für die Sprengung sondern auch für weitere Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten ist die Südautobahn am Mittwoch für drei Tage gesperrt worden. Die Totalsperre bilde auch den „Auftakt zur Generalsanierung der alten Röhren von Mitterberg und Kalcherkogeltunnel“, hieß es von Seiten der Asfinag.

Die Umleitung des Verkehrs erfolgte über die B70, Packer Straße. Ebenso wurde für die Dauer der Sperre das Lkw-Fahrverbot auf der B78, Obdacher Straße, sowie auf der B317, Friesacher Straße, aufgehoben.

 

Samstag, 19. Juni 2021
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