So, 24. Juni 2018

PC7-Team

02.09.2016 19:41

Schweizer Premiere bei der Airpower

Erstmals ist das PC7-Team aus der Schweiz zu Gast im Aichfeld, begleitet übrigens von einigen treuen Fanclubs. Die im eigenen Land produzierten, propellergetriebenen Flugzeuge haben eine Leistung von 650 PS und erreichen Geschwindigkeiten von 550 km/h. Das Markenzeichen der Kunstflugstaffel: die Schweizer Präzision. Die "Krone" sprach mit Kommandanten Daniel Stämpfli.

"Krone": Herr Stämpfli, was sind Ihre Aufgaben als Kommandant?
Daniel Stämpfli: Ich bin für die Vorbereitung der Flugshow verantwortlich und überwache sie dann auch vor Ort. Ich kann die Formationen über Funk korrigieren. Wir sind am Donnerstag in Zeltweg angekommen und hatten dann das verpflichtende Training. Dort habe ich zum Beispiel festgestellt, dass die Piloten mehr ins Gelände gehen, tiefer runtergehen und den Rauch früher einsetzen sollen."

"Krone": Das PC7-Team fliegt etwa 15 Flugshows im Jahr. Was zeichnet die Gegebenheiten bei der Airpower aus?
Stämpfli: Das Gelände ist kein Problem. Es gibt hier auch wenig Winde. Der Flugplatz liegt aber etwas höher, daher haben unsere Maschinen weniger Leistung.

"Krone": Was müssen die Piloten des PC7-Teams können?
Stämpfli: Das Besondere ist, dass sie - im Gegensatz etwa zu den Italienern und Franzosen - keine Profis sind. Unsere Piloten sind hauptberuflich F/A-18-Piloten bei der Luftwaffe und machen den Kunstflug nur im Nebenamt am Wochenende. Fliegerisch kann das zwar jeder Pilot der Schweizer Luftwaffe, die Chemie zwischen den Teammitgliedern muss aber stimmen. In der Luft sind Propeller und Flügel so nahe beieinander, da muss man sich zu 100 Prozent aufeinander verlassen. Die Piloten können sich nicht für einen Platz im Team bewerben, sondern das Team wählt jemanden aus. Mindestanforderung ist, dass man fünf Jahre im Militär geflogen ist.

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