20.08.2006 21:21 |

Turnier in Cincinnati

Roddick besiegt Ferrero im Finale

Eine Woche vor Beginn der US Open ist Andy Roddick wieder in Topform: Der 23-jährige US-Amerikaner gewann am Sonntag durch ein überzeugendes 6:3 und 6:4 über den Spanier Juan-Carlos Ferrero zum zweiten Mal nach 2003 das Masters-Series-Tennis-Turnier in Cincinnati und holte damit seinen ersten Titel in diesem Jahr. 400.000 Dollar war der 21. Turniersieg seiner Karriere wert.

„Ganz ehrlich, es war ein komisches Gefühl, nicht auf den ersten drei Plätzen zu stehen“, sagte Roddick, der sich am Montag in der neuen Weltrangliste wieder unter die Top Ten schieben wird. „Ich habe mich schon lange nicht mehr so gut auf einem Tennisplatz gefühlt wie in dieser Woche.“

Vor 10.000 Zuschauern auf dem ausverkauften Center Court war das Duell der ehemaligen Weltranglisten-Ersten gleichzeitig eine Neuauflage des US-Open-Endspiels von 2003. Damals hatte Roddick mit 6:3, 7:6 und 6:3 gesiegt und seinen bisher einzigen Grand Slam-Titel gewonnen.

Am Sonntag bot sich ein ähnlich einseitiges Bild. Nach nur 70 Minuten war alles vorbei. Der Texaner konnte sich auf seinen überragenden Aufschlag verlassen (16 Asse). Allein im ersten Satz gelangen ihm zehn Asse. Ferrero war im Gegensatz zu seinen Siegen über James Blake, Rafael Nadal und Tommy Robredo zu unkonstant und in den entscheidenden Momenten zu harmlos.

Kurs auf die Top 10 hat auch Martina Hingis mit dem Finaleinzug beim WTA-Turnier in Montreal genommen. Die 25-jährige Schweizerin profitierte beim Stand von 6:3 und 3:1 im Halbfinale gegen Anna Tschakwetadse von der Aufgabe der Russin.

Hingis musste aber auf ihre Finalgegnerin warten, das zweite Semifinale zwischen der Serbin Ana Ivanovic und Dinara Safina (RUS) wurde beim Stand von 6:1 und 3:4 für Ivanovic wegen Regens abgebrochen.

 

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