22.07.2006 13:51 |

Mord in Graz

Nigerianer gesteht Mord mit 20 Messerstichen

Im Fall jener 28-jährigen Frau, die am Freitag in Graz erstochen aufgefunden worden war, hat der 29 Jahre alte Ehemann die Tat gestanden. Wie die Polizei mitteilte, gab der nigerianische Staatsbürger an, das am Tatort beschlagnahmte Küchenmesser "verwendet und zugestochen" zu haben. Über das Motiv wollte der Mann nichts sagen.

Die Obduktion der Leiche ergab, dass die Frau mit 20 Messerstichen im Brust- und Bauchbereich getötet worden war. Der Körper weise auch heftige Abwehrverletzungen auf, was große Emotionen erahnen lasse, so einer der ermittelnden Polizeibeamten.

Über das Motiv schweige sich der Täter allerdings aus. Warum die Frau ermordet wurde, sollen nun Ermittlungen im Umfeld des Ehepaares zeigen. Der Ehemann des Opfers wird weiter verhört und dann in U-Haft überstellt. Auch der Nachbar, der die Rettung verständigt hatte, wird weiter befragt.

Nachbar überredete Täter, sich zu stellen
Die Frau war am Freitag in den Morgenstunden in einem Haus in der Grazer Wickenburggasse getötet worden. Ihr Ehemann hatte den Nachbarn verständigt, dieser alarmierte die Rotkreuzzentrale Graz. Der Nachbar soll auch auf Englisch auf den Nigerianer eingeredet haben, sich zu stellen. Der Ehemann des Opfers ließ sich dann von der Polizei widerstandslos festnehmen.

Foto: Christian Jauschowetz

Donnerstag, 17. Juni 2021
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