Mi, 15. August 2018

Asyl-Aus droht

30.11.2015 07:51

Amerikas "Flüchtlingskrise": Kubaner gestrandet

Seit der Annäherung der USA und Kuba im Dezember fliehen wieder verstärkt Kubaner aus ihrem Land in die USA. Sie fürchten, dass die Vereinigten Staaten nach einem entsprechenden Abkommen in naher Zukunft keine Aufenthaltserlaubnis für politische Flüchtlinge mehr an Kubaner erteilen könnten.

Für die aktuelle Krise mit Tausenden kubanischen Flüchtlingen in Mittelamerika ist weiterhin keine Lösung in Sicht. Rund 4000 Menschen harrten am Sonntag nach zwei Wochen unter schwierigen Bedingungen in der Grenzregion zwischen Costa Rica und Nicaragua aus. Die nicaraguanischen Behörden verweigern den Migranten auf ihrem Weg in die USA die Einreise. Die Kubaner waren in den Wochen zuvor nach Ecuador in Südamerika geflogen und von dort aus teilweise mithilfe von Schlepperbanden Richtung Norden weitergereist.

Mehrere Länder der Region berichteten zuletzt über die verstärkte Ankunft kubanischer Flüchtlinge. Diese waren aus dem sozialistischen Karibikstaat zunächst nach Ecuador ausgereist, wo sie bisher kein Einreisevisum benötigten.

Bald kein Asyl mehr aus politischen Gründen?
Hintergrund ist die Befürchtung vieler Kubaner, in Zukunft nicht mehr so einfach wie bisher eine Aufenthaltsgenehmigung als politische Flüchtlinge in den USA zu bekommen. Die Vereinigten Staaten und Kuba normalisierten in diesem Jahr ihre Beziehungen nach einer jahrzehntelangen Eiszeit.

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