Leoben:

Mietvertrag gekündigt: Cobra-Einsatz nach Drohung

Steiermark
05.10.2015 20:18
Weil sie Eigenbedarf angemeldet hatte, wollte eine Pensionistin (75) einem 55-jährigen Leobner den Mietvertrag kündigen. Der dachte aber nicht ausziehen - und untermauerte das mit einer saftigen Drohung: Er würde die Wohnung in die Luft sprengen und die Vermieterin erschießen. Ein Cobra-Einsatz war die Folge.

Die Drohungen äußerte der derzeit Arbeitslose Samstagnacht der 20-jährigen Nachbarstochter gegenüber und untermalte, dass er einmal Tunnelbauer gewesen sei und deswegen flüssigen Plastiksprengstoff zur Verfügung habe. Außerdem besäße er eine Waffe, mit der er seine Vermieterin im Falle einer Delogierung erschießen würde. Bei der 20-Jährigen schrillten die Alarmglocken, sie rief die Polizei. Gekommen ist schlussendlich das Einsatzkommando Cobra, das die Wohnung stürmte. Tatsächlich wurden ein Gasdruckrevolver sowie ein Survival-Kampfmesser gefunden, aber kein Sprengstoff. Der angetrunkene Mann ließ sich widerstandslos festnehmen und gestand auch, die Aussagen getätigt zu haben. Nie aber hätten Tatabsichten dahintergesteckt: Anzeige auf freiem Fuß!

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