Während WM-Spitzenreiter Fernando Alonso in seiner Heimat von den Fans mit Sprechchören gefeiert wurde, saß Schumacher locker und gelöst im Ferrari-Motorhome und begann den Großen Preis von Spanien mit der überraschenden Verlängerung in eigener Sache. Ursprünglich hatte "Schumi" bis Juli Klarheit schaffen wollen.
Sein Ferrari-Team habe ihm in der "Z-Frage" Zeit bis zum Jahresende gewährt, erklärte der siebenfache Weltmeister mit einem schelmischen Lächeln auf den Lippen. Seinen plötzlichen Sinneswandels wollte er nicht erläutern und auch "nicht in die Tiefe" gehen. "Es bringt nichts, die vielen Hintergründe zu erörtern." Doch das Szenario, wonach er nach dem letzten Grand Prix des Jahres am 23. Oktober in Brasilien aus seinem Ferrari aussteigt und dann seine Entscheidung verkündet, scheint nicht mehr unmöglich. "Vielleicht", sagte Schumacher auf die entsprechende Frage.
"Abschied am Höhepunkt"
"Wir sollten Schumacher in Ruhe seine Entscheidung treffen lassen. Mir persönlich gefällt es am besten, wenn ein Champion auf dem Höhepunkt der Karriere seinen Abschied nimmt. Aber auf der anderen Seite, wenn man Schumachers Begeisterung sieht, würde es mich auch nicht wundern, wenn er weitermachen würde", hatte Formel-1-Chef Bernie Ecclestone gesagt.








Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.