Für Ärger sorgte vor Kurzem eine Geldstrafe über 200 Euro, die dem Veranstalter eines beliebten Open-Air-Festes in Tirol von den Behörden zugestellt wurde. Grund dafür waren zwei minderjährige Mädchen, die von der Polizei um 1:15 Uhr am Festgelände angetroffen wurden. Wer sollte hier die Verantwortung übernehmen und haben Jugendliche heute mehr Freiheiten als früher?
Weil zwei minderjährige Besucherinnen von der Polizei um 1:15 Uhr auf dem Festgelände angetroffen wurden, muss der Veranstalter als Strafe 200 Euro bezahlen. Auch wenn das Jugendschutzgesetz die Lage klar regelt, sorgt das Bußgeld doch für Unmut beim Obmann des besagten Traditionsvereins, der das Fest seit mittlerweile 24 Jahren organisiert.
Eltern in die Pflicht nehmen
Geht es nach dem Obmann, sollten eigentlich Eltern dafür Sorge tragen, dass deren Kinder nach einer Veranstaltung auch den Heimweg antreten. Dabei argumentiert er auch mit dem fast unmöglichen Organisationsaufwand. „Soll ich um 1 Uhr anfangen, Jugendliche nach Hause zu schicken? Bei 1200 Leuten? Das würde doch zwangsläufig zu Diskussionen und Streit führen“, so der Veranstalter, der privat für das Fest haftet und jedes Jahr tausende Euro ins Sicherheitskonzept investiert.
Zu viele Freiheiten?
Für manche ist die Sache klar und es wird bemängelt, dass die heutige Jugend über zu viele Freiheiten verfüge und die Eltern offenbar wenig Einfluss auf den Nachwuchs hätten. Andere wiederum meinen, dass die Strafe gerechtfertigt sei und das Kontrollproblem vor allem beim Veranstalter selbst liege.
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Wie sehen Sie die Sachlage in diesem Fall? Finden Sie den Ärger des Veranstalters gerechtfertigt? Sollten Eltern mehr in die Pflicht genommen werden, was den eigenen Nachwuchs anbelangt? Oder finden Sie die Strafe angemessen und vor allem Veranstalter haben Sorge dafür zu tragen, dass gesetzliche Bestimmungen auch eingehalten werden?
Wir sind gespannt auf Ihre Ansichten und Meinungen, und freuen uns auf Ihre Kommentare!
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