Di, 20. November 2018

Williams-Abschied

17.12.2014 14:39

"Nachts im Museum" ist schon wieder die Hölle los

Dass ausgerechnet in einem Museum nachts die Hölle los sein kann, davon haben uns bereits zwei Teile der erfolgreich "Nachts im Museum"-Reihe mit Ben Stiller in der Hauptrolle erzählt. Unter der Regie von Shawn Levy wird die Reihe nun mit einem dritten Teil beendet - und diesmal geht es um nicht weniger als das Überleben all der durch Zauberkräfte animierten Museumsexponate. Kinostart: 19. Dezember.

Neben Stiller sind erneut Darsteller wie Owen Wilson, Ricky Gervais und Steve Coogan zu sehen - und auch der im August mit 63 Jahren gestorbene Robin Williams in der Rolle des US-Präsidenten Roosevelt. Mit ihm sind die Szenen besonders bewegend, und wie schon 2006 kann man sich auch diesmal nicht des Gefühls erwehren, dass ein Darsteller vom Schlage eines Williams eigentlich ein wenig zu groß und zu gut ist für eine solche Spaßrevue.

Der Plot ist schnell erzählt: Bei der feierlichen Wiedereröffnung des Planetariums im New Yorker Museum of Natural History geht einiges schief. Die goldene Tafel des Pharaos Ahkmenrah, die Nacht für Nacht dafür sorgt, dass sämtliche Exponate des Museums, vom mächtigen Tyrannosaurus-rex-Skelett bis hin zum Kapuzineräffchen Dexter, zum Leben erweckt werden, sie scheint ihre magischen Kräfte allmählich einzubüßen.

Die Existenz all der historischen Freunde von Nachtwächter Larry (Stiller) steht auf dem Spiel, und nur eine Reise nach London kann das Ende von Cowboy Jedediah (Wilson), Römer Octavius (Coogan), Attila dem Hunnen und Sacajawea, der hübschen Ureinwohnerin, verhindern. Im British Museum nämlich fristen Ahkmenrahs Eltern als Ausstellungsstücke ihr Dasein - die ursprünglichen Besitzer der magischen Tafel. Ein dramatisches Rennen gegen die Zeit.

Das sagt "Krone"-Kinoexpertin Christina Krisch zum Film: Auch der dritte Teil des nächtlichen Tohuwabohus in altehrwürdigen Hallen setzt auf die ungestüme Spielfreude beliebter Stars und wartet mit viel Situationskomik auf. Das Wiedersehen mit dem noch einmal auferstandenen Robin Williams in Gestalt des unverwüstlichen Theodore Roosevelt ist mit Wehmut behaftet. Vielleicht, weil Komik immer dann besonders leuchtet, wenn sie für Momente die schwarzen Schwingen der Herzensmelancholie überflügelt.

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