Ex-Salzburger traf

Debüt-Tor für Neo-Klub: „Ein unglaubliches Gefühl“

Lucas Thaler beendete mit seinem neuen Verein Red Bull München das Salute-Turnier in Zell am See auf Rang drei. Für den ehemaligen Salzburger war es ein zweiseitiges Turnier mit glücklichem Ende. Im Duell gegen die „Ex“ musste er vorzeitig zum Duschen, einen Tag später umjubelte er seinen Premieren-Treffer. 

Ein regelrechtes Wechselbad der Gefühle erlebte der ehemalige Salzburger Lucas Thaler beim Salute-Turnier in Zell am See. Am Freitag verletzte der Stürmer seinen ehemaligen Kollegen Benjamin Nissner bei einem harten Zweikampf an der Bande im Gesicht und musste vorzeitig unter die Dusche. „Wir waren im Zweikampf und ich habe ihn blöd erwischt. Das wollte ich so sicher nicht. Ich hoffe, dass es ihm nicht so schlecht geht. Was ich gehört habe, soll es aber nicht so schlimm sein“, sagte der 24-Jährige im „Krone“-Interview nach der Partie.

Salzburgs Nissner erlitt Cut am Auge
Nissner hatte dabei Glück im Unglück: Der Angreifer von Red Bull Salzburg steht nach der Attacke bereits wieder im Aufgebot und bestreitet mit einem Cut unterhalb des rechten Auges das Endspiel gegen den EHC Biel.

Für Thaler lief es am Samstag hingegen wesentlich besser. Der gebürtige Kärntner sicherte sich mit dem Klub aus der bayerischen Landeshauptstadt nicht nur den dritten Platz beim Salute, sondern trug sich auch erstmals in die Torschützenliste der Münchner ein. „Es ist natürlich ein unglaubliches Gefühl, wenn man das erste Mal für den neuen Klub trifft“, freute sich der vierfache Meister der ICE Hockey League.

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