Do, 21. Juni 2018

Turnier in Kitzbühel

29.07.2014 18:07

Jürgen Melzer schon in erster Runde out

Jürgen Melzer ist in Kitzbühel schon in der ersten Runde am Dienstag ausgeschieden. Beim "bet-at-home Cup" verlor der 33-jährige Niederösterreicher (ATP-67) gegen den Spanier Pablo Andujar nach 1:20 Stunden mit 3:6, 4:6. Andujar, in der Weltrangliste die Nummer 44, hatte erst am Sonntag das Finale in Gstaad gegen Juan Monaco gewonnen. Andujar genügte in jedem Satz ein einziges Break zum Erfolg. Nach dem Aus der beiden Melzer-Brüder Jürgen und Gerald in der ersten Runde sind am Mittwoch aus rot-weiß-roter Sicht nur noch Dominic Thiem und Andreas Haider-Maurer im Achtelfinale vertreten.

Melzer erwischte einen klassischen "Kaltstart" und lag rasch 0:3 zurück. "Ich habe schlecht begonnen", gestand der Deutsch-Wagramer, "mir fehlt einfach die Matchpraxis und die Anspannung war schon sehr groß". Doch dann fand Melzer besser ins Spiel. Im zweiten Satz begann er viel besser und hatte beim Stand von 2:1 drei Breakbälle zum 3:1. "Aber die habe ich einfach fürchterlich gespielt", sagte Melzer. Andujar schaffte das 2:2 und sofort das Break zur 3:2-Führung. Damit war eine Vorentscheidung gefallen, denn bei eigenem Service gab sich der 28-Jährige keine Blöße mehr.

Als Gründe für seine Erstrundenniederlage nannte Melzer, dass sein Gegner von der Grundlinie einfach zu dominant gewesen sei – aber auch, dass er aufgrund der Schulterprobleme beim Aufschlag nur 65 bis 70 Prozent bringen konnte. Melzer hatte seit der Erstrunden-Niederlage in Wimbledon kein einziges Match mehr bestritten. "Ich hatte auch seit fünf Wochen kein Servicetraining mehr. Noch vor drei Tagen konnte ich nicht aufschlagen, so gesehen war es heute um 400 Prozent besser", erzählte er nach dem Spiel.

Haase muss Segel streichen
Einen schwarzen Dienstag erlebte auch Robin Haase. Der Niederländer, der den "bet-at-home Cup" 2011 und 2012 gewonnen hatte und 2013 im Halbfinale gestanden war, schied als Nummer sechs des Turniers gegen den Italiener Paolo Lorenzi mit 2:6, 3:6 aus. Auch eine Regenunterbrechung brachte Haase nicht zurück in die Erfolgsspur.

Monaco kehrt nach Regenpause zurück
Glück hatte hingegen der Argentinier Juan Monaco, der in Kitzbühel 2007 triumphiert hatte und im Vorjahr im Finale gestanden war. Gegen den Kasachen Andrej Golubjew verlor Monaco den ersten Satz zwar glatt zu null und sah wie der sichere Verlierer aus. Doch die Regenunterbrechung bei 0:6, 4:1 kam dem Argentinier ganz recht: Er gewann nach der fast einstündigen Pause die Sätze zwei und drei 6:2 und 6:1.

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