Sa, 23. Juni 2018

In Leitplanke gerast

13.07.2014 12:38

Tödlicher Seitenwagen-Unfall auf dem Sachsenring

Im Rahmenprogramm des Motorrad-WM-Laufs auf dem Sachsenring in Deutschland ist es am Samstagabend zu einem tödlichen Unfall gekommen. Seitenwagen-Beifahrer Enrico Becker starb während des Zeittrainings, nachdem das Gespann in eine Leitplanke geprallt war. Es war der erste Todesfall nach dem Umbau des Sachsenrings im Jahr 1996.

Der Gespannpilot Kurt Hock hatte während des Qualifyings die Kontrolle über das Fahrzeug verloren, war in der Sachsenkurve mit hoher Geschwindigkeit durch das Kiesbett gerast und ungebremst in die Leitplanke gerutscht. Trotz der sofort eingeleiteten Rettungsmaßnahmen erlag der 31-jährige Becker noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen.

Hock wurde ins Spital von Chemnitz gebracht und dort medizinisch versorgt. Die Staatsanwaltschaft lässt nun das Wrack des Fahrzeuges untersuchen, um die Unfallursache zu ermitteln. Unklar ist, ob es sich um einen Fahrfehler oder einen technischen Defekt handelte, der zu dem tragischen Ereignis führte.

Das Duo Hock/Becker führte die deutsche Seitenwagenmeisterschaft an. Auf Wunsch der Familie des Verunglückten und des Seitenwagen-Starterfeldes wird das Rennen wie geplant am Sonntagnachmittag stattfinden.

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