Laut der Gewerkschaft

Lehrer warten weiter auf versprochene Entlastungen

Innenpolitik
16.02.2026 16:52

In der Lehrergewerkschaft erkennt man das Engagement des Bildungsministers Christoph Wiederkehr an. Von den für das bereits laufende Schuljahr versprochenen Verbesserungen fehle zumindest in den Klassen- und Lehrerzimmern noch jede Spur.

Es ist ein Schuljahr, das auf Wunsch des NEOS-Bildungsministers Christoph Wiederkehr zu einer „echten Aufholjagd“ werden soll. Weniger Bürokratie und mehr Unterstützung, etwa durch Deutschförderkräfte, sollten es möglich machen. In den Klassen- und Lehrerzimmern ist davon zumindest laut dem obersten Lehrervertreter Paul Kimberger (FCG) aber zur Halbzeit noch nicht viel bemerkbar.

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Viele Posten wurden ausgeschrieben. Ich habe aber noch keinen neuen Schulpsychologen getroffen! 

Paul Kimberger, oberster Lehrervertreter

„Der Minister zeigt sich engagiert, aber auf seine Verheißungen wie eine Entbürokratisierung warten die Schulen noch“, meint er. Zwar seien mit dem Beginn des aktuellen Schuljahrs 80 Prozent der Ministeriumserlässe gestrichen worden. „Mir hat aber noch keine Schule berichtet, dass dadurch eine Entlastung entstanden wäre – im Gegenteil“, so Kimberger.

Gestrichene Erlässe wieder in Kraft gesetzt
Bei einem Teil der Erlässe und Rundschreiben sei man laut dem obersten Lehrervertreter des Landes im Nachhinein sogar noch draufgekommen, dass sie doch gebraucht werden. Das Ministerium habe diese nach wochenlangen Diskussionen wieder in Kraft setzen müssen.

Als Beispiel nennt der Gewerkschafter den Aufsichtserlass mit der genauen Ausgestaltung der Aufsichtspflicht. Auch bei Wiederkehrs Ankündigungen zu neuem Personal ist man in den Reihen der Lehrer noch skeptisch.

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