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Vojta will Bestzeit

Kenianischer Staub und heimische Süßigkeiten

Sport
11.02.2026 09:00

Läufer Andreas Vojta trainiert auf 2400 Metern Seehöhe in Kenia und schwört auf Schokolade und Schnitten aus der Heimat. Das Trainingslager soll die Grundlage für eine neue Marathon-Bestzeit bilden.

In den Mittagspausen verzieht sich Andreas Vojta im Trainingslager in Kenia immer auf sein Zimmer. Denn nach dem sportlichen und vegetarischen Mittagessen mit viel Gemüse, Reis und Erdäpfeln, darf‘s auch etwas Süßes sein. Und das hat der 36-Jährige aus der Heimat eingeflogen und dort gebunkert: „Ich esse jeden Tag eine Tafel Schokolade oder eine Packung Manner-Schnitten. Bei den Umfängen, die ich Moment abspule, kann ich das ohne schlechtes Gewissen machen“, verrät er schmunzelnd. 

Im April wird Vojta wieder einen Marathon in Angriff nehmen.
Im April wird Vojta wieder einen Marathon in Angriff nehmen.(Bild: GEPA)
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Ich habe mir im Jänner zu Hause auch schwergetan, mich zu motivieren. Das ist hier schon angenehm. Der einzige Nachteil ist, dass es meist recht staubig ist.

Mehr als 200 Kilometer spult er derzeit in der Höhenlage von Iten, einer 40.000-Einwohner-Stadt im Hochland von Kenia auf 2400 Metern Seehöhe, pro Woche ab. Während Vojta schon seit einigen Jahren das dortige Trainingsumfeld schätzt, hat er in diesem Jahr die Kilometerzahlen deutlich erhöht. Ein klares Zeichen für die kommenden Ziele: „Ich möchte meine Marathonzeit weiter verbessern“, peilt er im April einen Wettkampf an.

Rund ein Monat in der Höhenlage
Bei 20 bis 25 Grad Tagestemperaturen ist das Training in Kenia derzeit auch deutlich angenehmer als in der Heimat. „Ich habe mir Anfang Jänner zu Hause auch schwergetan, mich zu motivieren. Das ist hier schon sehr angenehm. Der einzige Nachteil ist, dass es meist recht staubig ist, da es kaum regnet“, wird es bis Freitag rund einen Monat im Trainingslager verbracht haben. Um dort die Grundlage dafür zu schaffen, seine aktuelle Bestzeit über die 42,195 Kilometer von 2:13,43 zu verbessern: „Für österreichische Verhältnisse habe ich von 800 Meter bis zum Halbmarathon überall respektable Zeiten stehen. Beim Marathon fehlt mir das noch.“ Mit den erhöhten Trainingsumfängen und der richtigen Ration an heimischen Süßspeisen sollte das auch gelingen. 

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