Auch Kinder verletzt

Rodelunfälle im Minutentakt: Serie reißt nicht ab!

Tirol
06.02.2026 13:01
Porträt von Pascal Pali
Von Pascal Pali

Nahezu kein Tag ohne verletzte Rodler in Tirol. Innerhalb kürzester Zeit kam es am Donnerstagabend auf Rodelbahnen gleich zu drei schweren Unfällen. Ein betrunkener Urlauber und zwei Kinder mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Die Serie schwerer Rodelunfällen scheint weiter kein Ende zu nehmen. Die „Krone“ berichtete zuletzt ausführlich darüber. Am Donnerstagabend kam es auf den heimischen Rodelbahnen erneut zu fatalen Unfällen.

Trunkenbold verpasste Rodelbahn
Den Anfang machte ein stark alkoholisierter Niederländer (57) gegen 20 Uhr in Söll. Sein Versuch, von der Piste auf die Rodelbahn „Hexenritt“ zu wechseln, scheiterte. Er kam von der Piste ab, rodelte in Richtung eines Betriebsgebäudes und prallte dort gegen das Schild eines Pistengeräts. Dabei verletzte er sich und wurde in das Bezirkskrankenhaus Kufstein gebracht.

Auch zwei Kinder bei Kollisionen verletzt
Am selben Tag, nur etwa 45 Minuten später, war ein Pole (40) mit seiner Tochter (8) auf der Rodelbahn der Hochzeiger Bergbahnen in Jerzens unterwegs. Während der Fahrt bemerkte er mehrere Personen am Rand der Bahn. Den beiden gelang es jedoch nicht mehr rechtzeitig auszuweichen. Die Tochter kollidierte mit einer abgestellten Rodel und zog sich dabei Verletzungen am Oberschenkel zu. Das Mädchen wurde in das Krankenhaus Zams eingeliefert.

Kurz nach 21 Uhr kam es dann unterhalb des „Seelesboden“ zu einem weiteren Unfall. Diesmal fuhr eine Schweizerin (37) mit ihrem Sohn (8) in das Tal hinab, als der Bub von einem nachkommenden Rodler gerammt wurde. Er verletzte sich ebenfalls am Oberschenkel.

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