Die Tiroler Plattform „Frida“ für die Vermittlung eines Kinderbetreuungsplatzes weist bereits 11.000 Anmeldungen auf. Die Kosten für die Eltern sind aber unklar.
Der heutige Samstag ist der letzte Tag, an dem sich Eltern über die neue Plattform Frida für einen Kinderbildungs- und -betreuungsplatz anmelden können. Seit 1. Dezember 2025 gingen mehr als 11.000 Anmeldungen ein. Mit Frida möchte die Tiroler Landesregierung ihr Versprechen, dass jedes Kind ab zwei Jahren ein Recht auf einen Betreuungsplatz hat, wahr machen. Wenn möglich, in der eigenen Gemeinde, maximal 15 Autominuten davon entfernt.
Tirol ist das einzige Bundesland, das den Mut hatte, das Recht auf Kinderbildung umzusetzen. Probleme und Hürden, die auftauchen, versuchen wir rasch zu lösen.

LR Cornelia Hagele (ÖVP)
Bild: Johanna Birbaumer
Ab Sonntag beginnt die Reihung und Platzvergabe bei den privaten und betrieblichen Kindergärten, Krippen und Horten, ab 1. März folgt die Einteilung bei öffentlichen. Die Tarife bestimmten die Gemeinden.
Wie viel der Betreuungsplatz kostet und wo der genau sein wird, wissen die betroffenen Eltern nicht. Das muss beim nächsten Mal behoben sein.
LA Andrea Haselwanter-Schneider
Die Liste Fritz kritisiert, dass die Eltern nicht im Vornherein wissen, wie viel der Betreuungsplatz kostet und wo dieser genau sein wird.
„Das kann man beim Start der Plattform noch als Kinderkrankheit gelten lassen, aber wir möchten, dass sichergestellt ist, dass das beim nächsten Mal behoben ist“, sagt Parteichefin Andrea Haselwanter-Schneider. Die Liste Fritz bringt einen Dringlichkeitsantrag im Landtag ein, indem gefordert wird, Tarife für die Kinderbetreuung ehestmöglich zu harmonisieren.
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