Seit 2014 war Österreich bei den Olympischen Spielen nicht mehr vertreten. Was bisher den Damen vorbehalten war, gelang nun dem Wiener Nico Andermann. Er wird als erster Mann aus Österreich in einem olympischen Shorttrack-Bewerb starten. Der 26-Jährige übt sich aber in Bescheidenheit.
Erst am Sonntag bestritt Nico Andermann die letzten Läufe bei der Shorttrack-EM in Dresden. Am Montag fanden im Universitätssportzentrum Auf der Schmelz in Wien die sportmedizinischen Tests für die Olympischen Spiele statt. Gestern ging’s – zuerst per Flugzeug nach Mailand und dann mit dem Auto weiter – nach Bormio, wo Nico schon seit Jahren lebt und trainiert.
„Alles ein bisschen eng“, schnaufte der der 26-jährige Wiener kurz durch. Und hat bei all den Terminen dennoch Zeit gefunden zu realisieren, dass ihm mit der Qualifikation für die Spiele in Italien im Februar Historisches gelungen ist. Seit Veronika Windisch 2014 in Sotschi war Rot-Weiß-Rot nicht mehr dabei. Nico ist der erste Mann aus Österreich überhaupt, der sich qualifiziert hat.
„Hört sich schon sehr cool an“
„Natürlich ist das etwas besonders. Aber ich reibe das jetzt nicht jedem gleich unter die Nase“, übt sich der Heeressportler stets in Understatement. Ergänzt aber stolz: „Dass ich der erste Mann aus Österreich in meiner Sportart bei Olympia bin, hört sich schon sehr cool an.“
Platz elf bei der EM über 500 Meter gibt weiteren Auftrieb: „Auf 500 fühle ich mich derzeit auch wohler als auf 1500 Metern“, tritt er bei Olympia über diese beiden Distanzen an.
Nicos Terminplan ist weiterhin eng. Bis Sonntag Training in Bormio, dann Einkleidung in Wien, danach Training in Mailand, am 31. Jänner geht’s schon ins Olympische Dorf. Der erste Start erfolgt dann am 14. Februar.
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