Weil Anna Odine Ström beim Auftakt der Two-Nights-Tour in Garmisch-Partenkirchen eine zusätzliche Sohle in einem ihrer Socken getragen hatte, wurde die Skispringerin disqualifiziert. Das hatte offenbar medizinische Grüne, denn Ström leidet an einer Schiefstellung der Hüfte. Jetzt reicht der norwegische Verband ein Attest nach.
In Garmisch-Partenkirchen wurde wieder genau hingeschaut und die Norwegerin Anna Odine Ström nach dem Frauen-Bewerb ertappt. Bei der Gesamtweltcup-Dritten und Trondheim-Weltmeisterin im Team sowie Mixed-Team wurde eine zusätzliche Sohle in einem Socken gefunden, wie die FIS mitteilte.
Das sei gegen das Regelwerk, weshalb die WM-Bronzemedaillengewinnerin von der Normalschanze nach ihrem elften Platz disqualifiziert wurde. Im laufenden Olympia-Winter hatte die 27-Jährige bereits ein Springen in Wisla gewonnen und stand vor der Two-Nights-Tour dreimal in Serie auf dem Podest.
Warum Ström eine zweite Sohle trug
Wie Norwegens Cheftrainer Christian Mayer dem TV-Sender NRK nun schildert, leide Ström unter einer Schiefstellung der Hüfte, weswegen sie am rechten Bein durch eine Sohle einen Höhenunterschied von einem Zentimeter ausgleicht. „Sie hat sich 2023 in Engelberg verletzt, die Verletzung war auf diese Hüftproblematik zurückzuführen. Deshalb haben wir begonnen, das auszugleichen“, erklärt Mayer.
Dafür sei jedoch ein Attest notwendig, die ärztliche Bescheinigung reichte der Verband – nach der Kontrolle – nach. Der Weltverband FIS prüfe dies nun.
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